Schwenkmotoren Serie LDZ

LDZ

ALLGEMEIN

Die Schwenkmotoren der Serie LDZ eignen sich besonders für Anwendungen mit begrenzten Platzverhältnissen. Die speziell entwickelte Gleitlagerung ist für höchste Ansprüche entwickelt worden und zeichnet sich durch besonders hochfeste und gehärtete Materialien aus. Somit kann der Antrieb gleichzeitig als Lager verwenden und die Konstruktion benötigt kein externes Lager mehr. Dabei werden Kosten und Bauraum eingespart.

Das eingesetzte Steilgewinde in den Schwenkmotoren der Baureihe LDZ wurde von Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG optimiert. Somit ist der Schwenkmotor höchst effizient und leistungsoptimiert. Durch spezielle Fertigungsverfahren und die Effizienz des Steilgewindes wird einerseits der Verschleiß reduziert und andererseits die Leistungskurve des Steilgewinde-Schwenkmotors gesteigert.

WIRKUNGSWEISE

Im Auslieferungszustand ist die Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn. Für die Erstbetätigung muss der Anschluss A (Flanschseitig) mit Druck beaufschlagt werden. Bei Betätigung des innenliegenden Kolbens wird aus der linearen Bewegung des Kolbens eine Rotationsbewegung des Abtriebsflansches erzeugt.

Die eingeleiteten externen Kräfte werden durch den vorderen Flansch aufgenommen und durch den hinteren mitlaufenden Boden gestützt. Somit wird die externe Kraft optimal im Schwenkmotor verteilt und aufgenommen.

Kräfte-Grafik I
Kräfte-Grafik II

TECHNISCHE DETAILS

AUFBAU

Der Schwenkmotor der Baureihe LDZ kann mittels der im Flansch vorhandenen Gewindebohrungen an die zu schwenkende Konstruktion angeflanscht werden. Die auf der Bodenseite vorhandenen Gewindebohrungen dienen als Festlager.

Die durchgehende Bohrung in der Mitte der Antriebswelle kann zur Durchführung von Kabeln und Schläuchen oder zur zusätzlichen Befestigung mit einem Zuganker verwendet werden.

Durch die eingesetzten und zusätzlich gehärteten Materialien wird die Lebensdauer des Schwenkmotors erheblich gesteigert und somit der Verschleiß minimiert.

Senkbremsventilblock

Der optionale Ventilblock mit Senkbremsfunktion sorgt für eine kontrollierte Steuerung der zu schwenkenden Last. Dabei wird die voreilende (negative) Last gesteuert.

Der Ventilblock besteht aus Aluminium und eingeschraubten Senkbremspatronen, die die Senkbremsfunktion des Ventilblocks gewährleisten.

Standardmäßig öffnet das Ventil beim Erreichen von 70 bar die Rückleitung des Antriebs und die Last kann bewegt werden. Beim Überschreiten des Überdruckes öffnet das Ventil automatisch und verhindert Beschädigungen am Antrieb.

LDZ mit Ventil als Grafik

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